Langzeitarchivierung

Die Plauderecke für alles mögliche ohne Bezug zu DC-Projekten.
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Dunuin
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Langzeitarchivierung

#1 Ungelesener Beitrag von Dunuin » 18.01.2014 00:07

Moin,

Wie macht ihr das mit der Langzeitarchivierung?

Immer wenn ich einen neuen PC aufgesetzt habe, da habe ich damals alle wichtigen Daten auf CD/DVD gesichert. Gelegendlich auch mal so zwischendurch.
Irgendwann hatte ich dann USB-HDDs benutzt, da die einfach billiger waren wie DVDs und deutlich einfacher zu handhaben sind.
Seitdem mir meine 500GB-USB-HDD abgeschmiert ist, wo ich leider kein Backup hatte, da das meine Backupplatte war :(, kaufe ich USB-HDDs immer im Doppelpack und es kommt auf beide das gleiche drauf.

Jetzt bin ich gerade dabei meine CDs und DVDs (das geht in die hunderte *seufts*) auf die USB-HDDs zu kopieren, damit ich die Daten noch retten kann. CDs sollen ja eine Lebenszeit von 5-10 Jahren haben. Bei DVD weiß man das nicht so genau, aber wohl irgendwas unter 30 Jahre. Meine CDs haben schon gerne mal 16 Jahre auf dem Buckel und die DVD auch 10 Jahre. Beim sichern auf die HDD muss ich auch mit bedauern verstellen, dass da etliche schon defekt sind. Manche Dateien lassen sich einfach nicht mehr öffnen. Sei es nun durch Alterung oder Kratzer.

Würde euch da auch empfehlen mal über die CDs zu gucken, ob da noch was wichtiges bei ist, was in vergessenheit geraten aber wichtig ist.

Hat da noch jemand Tipps für die Archivierung? Spezielle Software oder so?
Ich sichere jetzt einfach nur stupide die CDs/DVDs in je ein neuen Verzeichnis auf die HDDs, da mir das Sortieren zu stressig ist. Da ist ja alles doppelt und dreifach vorhanden. Teils beschädigt, teils heil. Teils veraltet, teils überarbeitet.
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ClaudiusD
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Re: Langzeitarchivierung

#2 Ungelesener Beitrag von ClaudiusD » 18.01.2014 00:12

Ausmisten erstmal.

Dann haste meist nurnoch 10% zu sichern. Alles was bei mir sicher sein soll kommt ins "NAS" (der Boinc-Rechner in der Küche). Dem hab ich einen Stapel HDDs verpasst.

Wenn da mal eine ausfällt, wird die gegen was modernes ersetzt. Fällt dann wieder was aus, auch so - bis man "automatisch" moderne Speicherkapazitäten erreicht hat. Momentan gurgelt das Ding bei 1.5TB rum.

CDs/DVDs halten wirklich nicht lange. Was noch machbar ist: Bandlaufwerke :)
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Norman
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Re: Langzeitarchivierung

#3 Ungelesener Beitrag von Norman » 18.01.2014 04:51

Tjo, früher hatten wir halt eben alles auf DVD und CD verbannt um daten zu sichern da externe HDD oder allgemein HDD mit großer kapazität echt sau teurer waren.
heute kann man sich ein energiesparendes NAS zusammenbasteln und wie Claudius schon schrieb wenn da mal eine ausfällt drückt man die nächste rein.
oder man schiebt alles online irgendwo auf nen space hoch. kommt natürlich auf die datenmenge an. auf jedenfall würd ich erstmal ausmisten.
das dauert natürlich ne gute zeit aber es rentiert sich und man findet dinge wieder wo man garnicht mehr wusste dass man sie hatte ;)

Eric
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Re: Langzeitarchivierung

#4 Ungelesener Beitrag von Eric » 18.01.2014 09:34

Eins erst mal Vorweg: Ein NAS ist keine Backup-Lösung!

1. Ein NAS ist typischerweise immer im Betrieb und als Laufwerk am eigentlichen Rechner (oder mehreren) eingebunden. Damit ist das Risiko dass Daten gelöscht werden sehr hoch. Unabhängig davon, ob das Löschen durch einen selbst oder durch einen Virus oder ähnliches erfolgt.
2. NAS mit RAID. Klar ist das praktisch, dass sich durch RAID die Daten beim Ausfall einer Platte "schnell" wieder "reparieren". Man sollte sich aber im Klaren darüber sein, dass RAID eigentlich nur eine erhöhte Ausfallsicherheit darstellt. Bei einem Defekt des RAID-Controllers steht man eventuell dumm da. Dann gilt es ein NAS zu finden mit dem gleichen RAID-Controller. Und das Risiko ist dennoch sehr groß, dass man sich die Daten zerstört, weil der RAID-Controller vielleicht der Meinung ist die Platten neu initialisieren zu müssen.

Von der Datensicherheit im Sinne von Backup ist ein NAS wie ein internes Laufwerk zu betrachten und muss in die grundlegenden Backup-Überlegungen genauso einbezogen werden. Das ein NAS andere Vorteile bieten kann, so man sie den braucht, steht hier nicht zu Diskussion. Es geht nur um den Backup-Gedanken.

Wie gestalte ich für mich mein Backup?
Es gilt grundlegende Überlegungen anzustellen und damit Entscheidungen zu treffen: Sind die Daten wieder beschaffbar? Wie wichtig sind für mich gewisse Daten? Sichere ich z.B. das System als solches um mir im Fall der Fälle Stunden- oder Tagelanges Aufsetzen und Einrichten des Systems zu ersparen?
Mir ist z.B. auch schon mal das Netzteil meines PCs abgeraucht und hat das Mainboard und eine Platte mit in den Abgrund gerissen.

In meinem Fall:
A) Die Windows-Installation
Ich persönlich habe keine Lust mein System komplett neu einzurichten, falls die Systemplatte (SSD) sterben sollte. Bis man sich alle Programme zusammengesucht hat bzw. die Seriennummern dazu usw. vergeht ja auch wieder einiges an Zeit.
Von daher habe ich das für mich so gelöst: Ich mache in größeren Abständen ein Vollbackup vom System und dazwischen differentielle Backups zu dem letzten Vollbackup. Von inkrementellen Backups halte ich nicht soviel, da man diese dann der Reihe nach wieder einspielen muß. Wenn nur eines in der Reihe defekt ist, steht man dumm da.
Diese Backups habe ich sowohl auf einer anderen internen Platte als auch auf externen Platten. Je nach Größe könnte man hier auch auf BluRay brennen oder mehrere DVDs da die Haltbarkeit nicht sehr lange sein muß.
Auf die interne Platte könnte man auch verzichten. Ich habe sie, weil eine Wiederherstellung (auch von einzelnen Dateien) von einer internen Platte erst einmal schneller und bequemer ist. Aus den gleichen Gründen wie beim NAS oben reicht eine interne Platte aber nicht aus. Deshalb auf jeden Fall auch auf externe Platte(n). Die Anzahl der externen Platten ist dem eigenen Sicherheitsbedürfnis bzw. Paranoia :bugeye: angepasst.
B) Persönliche Dokumente wie Briefe usw.
Auch hier habe ich die Redundanzen auf zusätzlicher interner Platte und externen Platten. Demnächst wird auch noch Sicherung auf Webspace dazukommen. Dann allerdings nicht als fest eingebundenes virtuelles Laufwerk, weil das ja wieder die Nachteile eines internen Laufwerks hätte.
C) Meine Fotos (>500 GB an RAWs und bearbeiteten Fotos)
Wenn ich meine Speicherkarten aus der Kamera überspielt habe, schaffe ich Redundanz durch Backup auf externen Platten (Anzahl der Platten siehe A)).
Sicherungen führe ich immer dann aus, wenn ich viele neue Bilder aus der Kamera überspielt habe oder viele Bilder bearbeitet habe. Aufgrund der hohen Datenmenge scheidet für mich eine Sicherung auf Webspace aus. Eventuell könnte man das für die "wichtigsten" Bilder machen.
D) Musiksammlung
Ich habe aktuell ca. 75% meiner CDs als MP3 umgewandelt. Die Daten wären also grundsätzlich wieder aus den CDs herstellbar. Ist aber eine riesige Arbeit, gerade mit der ganzen Taggerei. Von daher werden die auch noch mal gesichert.

Bei mir haben sich mittlerweile so einige Terrabytes an Platten angesammelt. Um die Anzahl der Laufwerksgehäuse im Rahmen zu halten, habe ich mir ein externes Laufwerksgehäuse gekauft, das 4 S-ATA Platten aufnehmen kann. Man könnte da zwar auch RAID einrichten, ich betreibe die Platten aber als Einzelne. Man kann die Platten leicht entnehmen und sie funktionieren ohne Probleme in einem anderen Gehäuse oder am/im PC.
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Re: Langzeitarchivierung

#5 Ungelesener Beitrag von www.rekorn.de » 18.01.2014 09:44

Wie sieht es eigentlich mit SD-Karten aus? Gibts ja heutzutage im 64gb-Format...
Werden ja nur einmal beschrieben und das auslesen verschleißt die Teile nicht, oder?
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Eric
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Re: Langzeitarchivierung

#6 Ungelesener Beitrag von Eric » 18.01.2014 11:13

Die Frage nach den SD-Karten ist durchaus berechtigt. Ich kenne leider keine Studien über das Langzeitverhalten als Backup-Medium. Die Karten erscheinen aufgrund des Preises recht attraktiv zu sein. Eventuell würde ich dann aber SSDs in die Überlegung mit einbeziehen.
Bei halbwegs flotten 64GB SDHC/SDX-Karten ist man auch bei ~45?. SSDs mit 120GB gehen ab ~70? los.
Klarer Vorteil bei Speicherkarten, USB-Sticks oder SSDs ist natürlich das Wegfallen der mechanischen Komponente (bewegliche Teile).

Noch ein paar weitere Punkte, zu denen es sich lohnt mal drüber nachzudenken:
1. Beim Speichern auf Webspace: Es liegt in der Natur der Sache, dass bei Webspace prinzipiell jeder diesen erreichen kann. D.h. Zugriffsberechtigungen und Verschlüsselung spielen eine wichtige Rolle.
2. Lagern der Backups: Brand, Hochwasser, Einbruch könnten die Backups vernichten. Da muß man sich aber aber auch die Frage stellen, wie man den "altmodische" Verträge usw. aufbewahrt. Und: Dezentrale Aufbewahrung macht die Durchführung eines Backups nicht unbedingt einfacher...
3. Fehler beim Backup: Beim Backup auf Festplatten, usw. werden mittlerweile riesige Datenmengen hin und her geschaufelt. Die auf dem Papier sehr geringen Fehlerwahrscheinlichkeiten werden dadurch auf einmal garnicht mehr so unwahrscheinlich...
4. Eigene Dappigkeit und sonstige Mißgeschicke: Es kann immer passieren, dass eine externe Festplatte runterfällt. Oder jemand an das NAS rumpelt. Oder Blitzschlag. Oder die DVD fällt runter und bekommt beim Aufheben Kratzer. Usw.

Das ganze Thema ist schon sehr komplex und je nach Sicherheitsbedürfnis auch mehr oder weniger kostspielig. Deshalb auch eine Frage: Was sind mir meine eigenen Daten wert?
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Norman
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Re: Langzeitarchivierung

#7 Ungelesener Beitrag von Norman » 18.01.2014 16:19

naja, große (externe) 3 TB platten sind schon für unter 100? zu haben und ohne betrieb locker 10-30 jahre in der schublade verstaubar abhängig von der datendichte oder magnetplatten ;)
ich würd keine teure SSD nehmen 1. wegen der empfindlichkeit und 2. zu teuer als backupmedium im verhältnis gesehen aber sollen ebenfalls 10-30 jahre durchhalten wie USB-sticks, flashcards etc.
würd aber auf keinen fall eine seagate nehmen da die ausfallhäufigkeit gemessen am marktanteil enorm ist. würde einen nehmen die nicht so großen marktanteil hat. z.b. hitachi, fujitsu ... western digital hat auch großen marktanteil aber ist ausfallsicherer.

ich selber hab schon 6 seagate platten verbraten aber erst 2 Western digital :D
mir kommt keine seagate irgendwo mehr rein, nicht mal geschenkt. die daten waren allesamt futsch (war aber nix sonderlich wichtiges drauf außer das OS - halt ärgerlich und kostet halt geld so ne platte und nerven)

es gibt im netz ne software ( hab den namen vergessen ) die freeware ist und die anhand der dateinamen und des md5-hash mehrfachkopien von musik, bildern, dokumenten etc.pp. erkennt und die man dann entweder einzeln auswählen kann oder automatisch entfernen lassen kann. so kann man auch bei großen datenmengen "relativ" sicher mehrfach vorhandene dateien ruck-zuck entfernen.
ab in die schublade damit, am besten weit weg von magnetischen quellen ( am besten abgeschirmt ) und gut ist.

100% garantie und sicherheit gibts nicht ;)

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Re: Langzeitarchivierung

#8 Ungelesener Beitrag von Eric » 18.01.2014 16:37

Norman hat geschrieben: ich würd keine teure SSD nehmen 1. wegen der empfindlichkeit und 2. zu teuer als backupmedium im verhältnis gesehen aber sollen ebenfalls 10-30 jahre durchhalten wie USB-sticks, flashcards etc.
Naja, mein Hinweis auf die SSD kam ja nur wegen der Frage nach der SD-Karte als Backup-Medium. Bevor ich um die 50? für eine SD-Karte ausgeben würde, würde ich noch einen 20iger drauflegen und eine doppelt so große und bedeutend schnellere SSD nehmen.

Ich persönlich nutze auch herkömmliche Festplatten in allen möglichen Größen (historisch gewachsen sozusagen). Dennoch haben diese Festplatten diverse Nachteile:
- anfällig gegen Erschütterungen
- Magnetfelder können die Daten vernichten
- mechanische Bauteile

Das alles haben Flashspeicher nicht. Dafür sind diese teurer und man hat vermutlich ernsthafte Probleme Daten rekonstruieren zu lassen, falls sie doch mal kaputt gehen sollten.
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Re: Langzeitarchivierung

#9 Ungelesener Beitrag von Dunuin » 18.01.2014 16:50

Und das Risiko ist dennoch sehr groß, dass man sich die Daten zerstört, weil der RAID-Controller vielleicht der Meinung ist die Platten neu initialisieren zu müssen.
Das hab ich auch mal hinbekommen...
Die Frage nach den SD-Karten ist durchaus berechtigt. Ich kenne leider keine Studien über das Langzeitverhalten als Backup-Medium.
Vielleicht mal was interessantes aus den Datenblättern der Atmel-Mikrocontroller. Die nutzen ja auch Flashspeicher (aber kA was für welchen):
Attiny13 Datasheet hat geschrieben:Data Retention
Reliability Qualification results show that the projected data retention failure rate is much less than 1 PPM over 20 years at 85°C or 100 years at 25°C
Was mir noch am besten erscheint ist ein verschlüsseltes NAS mit ZFS-Raid (3 Platten wie Raid5 oder 6 Platten wie Raid6) und da dann gelegendlich mal alle Daten auf verschüsselte USB-HDDs sichern und die dann einem bekannten zum Lagern mitgeben. Da ist man dann glaube ich ziemlich gut mit aufgehoben. ZFS erkennt und repariert schleichenden Datenverfall selber und wenn das Raid doch mal draufgehen sollte, und sich etwas nicht wieder herstellen lässt, dann kann man sich ja noch die USB-HDDs vom bekannten holen. Verschlüsselung fänd ich wichtig, auch wenn das beim NAS im Betieb nichts nützt ( da die dann ja entschlüsselt sind), weil dann wenigstens beim Einbruch ein Dieb nicht an die Daten kommt, sobald er das NAS von der Steckdose gezogen hat. Und man kann die USB-HDDs zum LAgern weggeben, ohne das da wer drauf rumschnüffeln könnte.

Hat da jemand gute Erfahrungen mit so einer Software gemacht, welche nach Duplikaten sucht?
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Re: Langzeitarchivierung

#10 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 19.01.2014 12:47

Beim [hsmr] ist man der Ansicht, dass BlueRays das sicherste Speichermedium sind. Angeblich sollen die Daten auf diesen Scheiben 100 Jahre erhalten bleiben, da die Beschichtung anders ist als bei DVDs (deren Oberflächen angeblich sogar von Pilzen bewachsen werden können).
Ich kann das nicht beurteilen, streue es daher nur mal als weiteren Apsekt in diese Diskussion ein.

Wie zuverlässig SD Karten sind, würde mich auch mal interessieren.

Michael.
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Re: Langzeitarchivierung

#11 Ungelesener Beitrag von Norman » 22.01.2014 06:33

100 Jahre hat man früher auch bei den DVDs behauptet bei optimalster lagerung und nicht-benutzung.
SD-karten sind auch fertigungsmässig unausgeglichen wie HDD/SSD.
dann noch die technikmafia dazu und fertig ist der salat.
man kann ja durch einen kleinen chip der glaube ich 62 cent kostet jeden kühlschrank, fernseher, festplatte, chip, smartphone, PC, kaffemaschine usw. usw. usw. einfach kaputtgehen lassen damit man einfach an neue kohle ran kommt. natürlich fernab der garantiezeit ( so 2 wochen bis paar monate danach) und futsch ist das ding oder funktioniert halt eben nicht mehr soooo sonderlich richtig.
frei programmierbar und für paar cent zu haben. das gibt (kostet) kohle :) :(

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Re: Langzeitarchivierung

#12 Ungelesener Beitrag von www.rekorn.de » 22.01.2014 21:59

Aber gerade ein Backup wird nicht oft neu beschrieben, daher sind die Chancen, dass ne SD-Karte oder SSD-Platte lange hält deutlich höher als bei einer herkömmlichen HDDs wo es bewegliche Teile gibt. 128GB SD-Karten und SSD-Platten gibts schon für 60-70? und leichter zu verstauen sind sie auch :)
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