GPU-Miningboards für DC nutzbar?

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Michael H.W. Weber
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GPU-Miningboards für DC nutzbar?

#1 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 10.08.2017 11:53

12 GPUs ansteuerbar: https://www.golem.de/news/biostar-minin ... 29417.html

Ich wüßte gerne, ob solche Boards trotz der einzigen PCIe-Lane pro GPU für DC nutzbar sind? Angesichts der CPU-Rödelei vermute ich aber, dass die Bandbreite hier wohl schnell ein Flaschenhals ist und es also nicht sinnvoll ist.
Hat da vielleicht jemand fundiertere Ahnung?

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Rs232
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Re: GPU-Miningboards für DC nutzbar?

#2 Ungelesener Beitrag von Rs232 » 10.08.2017 15:17

Es kommt da stark auf das Projekt an und wie viel über den BUS an Daten geht.
Eine meiner Beiden Graka`s ist auch nur mit 4x über denn PCH angebunden läuft aber bei allen Projekten die ich rechne ohne Einbußen zur ersten Karte die auf 16x gesteckt ist.

Also 4x reicht ob aber nur 1 PCIE Lane ausreicht müsste man Testen aber bei den meisten Projekten sollte das auch Passen denk ich.,

Edit:

Bei SETI mit der MB8 Anwendung und einer blc02_guppi liegt der "Bus Interface Load" in den spitzen bei 13% auf der Karte die mit 4x PCIE angebunden ist.
Sollte also auch ohne Probleme mit 1x laufen was dann 52% Load auf dem Bus wären.
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Re: GPU-Miningboards für DC nutzbar?

#3 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 10.08.2017 15:51

Ahhh, da tun sich Möglichkeiten auf.
Hat vielleicht einer hier so ein Mining-Board, dass man das mal messen kann?

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Re: GPU-Miningboards für DC nutzbar?

#4 Ungelesener Beitrag von compalex » 10.08.2017 17:05

Genau das wollte ich auch raus finden. Ich habe mir den Adapter auch bestellt (liegt schon seit Wochen hier) aber bis jetzt noch nicht getestet, wird ja über ein USB 3 Kabel verbunden.

Vermutlich geht das mit den Kleinen Karten oder wie schon Rs232 erwähnt hat beim passenden Projekt.

Das Problem bei z.B. 12x GTX 1080 Vollgas sind (12x180/250Watt) 2100-3000Watt, bei AMD schaut das ganze noch schöner aus ;D wäre also was für 12x GT 1030 (was eine TOP Karte ist)

Deshalb mehrfach GPU ja aber mehr als 4 nein, Board, Gehäuse oder RIG, Netzteil und Kühlung (da die GPUs dann auch sehr nah bei einander liegen) werden dann teuer und aufwendig. Und man muss sich immer für ein CPU armes Projekt entscheiden damit der BUS nicht bremst.
Gruß, Alex

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Re: GPU-Miningboards für DC nutzbar?

#5 Ungelesener Beitrag von Rs232 » 11.08.2017 06:01

Der Stromverbrauch ist schon Irre dann aber bei solchen Konfigurationen sollte mann eh mit mehreren Netzteilen arbeiten.
Statt denn GT 1030 würde ich aber eher zu den GTX 1050 ohne TI tendieren diese kosten nur ca 20€ mehr bei doppelter Leistung.
Wobei diese auch nur 2 GB RAM haben was teils schon eng ist!
Und Windows begrenzt die Freude dann auch auf Maximal 8 Karten was aber auch reichen sollte.
Für volle 12 gibt es ja dann noch Linux!
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Re: GPU-Miningboards für DC nutzbar?

#6 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 11.08.2017 13:15

Also mit der Stromversorgung wird sich doch im Netz wohl ein Rudel Lösungen von Hardcore-Minern finden lassen, hm? :wink:

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Re: GPU-Miningboards für DC nutzbar?

#7 Ungelesener Beitrag von www.rekorn.de » 11.08.2017 14:21

@Michael, wie jetzt? Meinst du, dass du eine Farm eröffnen möchtest, in der Leute ihr Geld investieren können und von dem Geld dann Hardware angeschafft wird, mit der Mining betrieben wird? Und alle Beteiligten werden monatlich ausgezahlt?
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Tholo
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Re: GPU-Miningboards für DC nutzbar?

#8 Ungelesener Beitrag von Tholo » 11.08.2017 14:28

Die 8er Pins sind 12V, da sollten sich doch locker Netzteile finden lassen
Zb hier 1500W bei 12V
http://www.meanwell.com/webapp/product/ ... od=SE-1500
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Ja ich nutze DC als Gelddruckmaschiene *Gridcoin*

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Re: GPU-Miningboards für DC nutzbar?

#9 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 12.08.2017 09:10

www.rekorn.de hat geschrieben:@Michael, wie jetzt? Meinst du, dass du eine Farm eröffnen möchtest, in der Leute ihr Geld investieren können und von dem Geld dann Hardware angeschafft wird, mit der Mining betrieben wird? Und alle Beteiligten werden monatlich ausgezahlt?
Quatsch. Bevor ich mine, wird der Turm zu Babel fertig. :lol:
Ich sprach davon, diese Mining-Boards für GPU-DC sinnvoll einzusetzen. Zu lösen wäre die Energiezufuhr.

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Re: GPU-Miningboards für DC nutzbar?

#10 Ungelesener Beitrag von Michael H.W. Weber » 12.08.2017 11:01

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Re: GPU-Miningboards für DC nutzbar?

#11 Ungelesener Beitrag von chw555 » 12.08.2017 22:45

Wäre mir neu das du unter Windows ne Begrenzung hast wieviele Karten du nutzen kannst. Theoretisch kannst du an so nen Asus Gamerboard sogar 8*16+8 Karten dran hängen, nur Sli´en (koppeln) kannst immer nur 8 Stück. Wo du ne Begrenzung hast, das ist bei den Prozessoren, von daher auf keinem Fall nen Desktop-Prozessor drauf.
So ich hab jetzt auch mal ein wenig recheriert, was so die Desktop-Prozessoren können, also der I7 7700 kann 16 Karten (PCI E Lanes), der Amd Ryzan 1700 kann 24 Lanes (1 Lane = eine 1x Karte), und wenn du wirklich nen Mining System bauen willst, dann holst du dir zwei 2nd Hand e5 2690 (gehen wir mal davon aus das du nicht Windows Home Editon oder ne Server Foundation Version zulegst, auf die geht nur 1 cpu, auf jeder anderen Pro oder Ultimate gehen 2, Server versionen teilweise noch mehr), denn da gehen pro Prozessor 40 Karten rann. Gebraucht kriegst den e5 2690 ab 420€ pro Stück, Durchsatz schafft so einer zwischen 300 - und 350 G-Flops, von der Frequenz mit der der e5 läuft ist im Turbo-Boost sogar 100 Mhz schneller wie der Ryzan 1700, Kerne und Threads identisch zum Ryzan.
Nun zu den Nachteilen, nen Dual-Sockelboard kostet bei einem nicht Serverteilehändler absoluter Wucher, schau also entweder bei Amazon bei den gebrauchten Boards oder bei Sona.de (bei Sona muß man sich nicht mal anmelden, wenn man was bestellen will, Lieferung Top). Wenn du Boards von unterschiedlichen Herstellern durchschaust, achte einfach auf Chipset Intel 612, dann ist es kompatibel. Ein weiterer Nachteil, das ist nen 2011 Sockelprozessor, nicht 2011-3 Sockel, also noch DDR3 RAM und mindestens ecc, besser registered ECC (kostet teilweise inzwischen weniger wie normaler RAM) oder LR Dimm (etwa 20% teurer wie normaler RAM), was jetzt erstmal wie ein Nachteil wirkt, da noch DDR 3 mit max 866-1600 Mhz verbaut werden muß, kann aber auch schnell zum Vorteil werden, denn der e5 unterstützt bis zu 16 Speicherkanäle pro Prozessor während Ryzan und I7 gerade mal 2 Stück können. Da du bei nem Miningsystem ziemlich viel Datensatz hast, das durch den RAM muß, sind mehr Module von erheblichem Vorteil, das was der DDR4 schneller ist holst du über mehr Module spielend rein, hab auch mal geschaut, muß man nen bisschen suchen, aber das günstigste Angebot in der hinsicht habe ich auf Amazon gefunden, 8gb 1333 Mhz um die 30 € pro Riegel. Wenn du den Ram gut kühlen kannst, kannst du beim Kauf eines X9 von Supermicro den Ram im Bios auch auf die gewünschte Rate hochschieben, glaube max 3200 Mhz, nur die Frage ob der dann lange hält. Nur mal zum Vergleich, wenn du dir 16 Riegel (für nen günstiges Board mit je 8 Riegel pro Prozessor) holst von dem genannten DDR 3 zahlst du etwa 500€, bist dann aber deutlich schneller und billiger weg, wie mit 2 32 gb DDR4 Modulen, denn die sind schwer zu bekommen und kosten um die 400 Euro/Stück und du hast dann 128 gb DDR3 dran, was sich für den Datenaustausch mit vielen Graka durchaus als 2. Vorteil erweisen dürfte. Bei den 2 Desktop Prozessoren gehen nur max 64 GB dran, also als Mining Systeme sind die total ungeeignet, und sollte es dich interesssieren, max managen kann der e5 2690 384gb RAM pro Prozessor.
Wenn du dir dann noch 80 von den oben von einem Vorredner genannten 20€ Graka dazu kaufst, entsprechend Netzteile und Flüssigkühlsystem (Siehe Caseking.de) (kostet zwar erstmal was, aber du sparst extrem bei so einer Menge an Graka und den Prozessoren). Erstmal sparst du dabei das Lüfter laufen müssen, was auch von der Geräuchkulisse sicherlich besser ist, und zum 2. haben die Flüssigkühlsystem ne bessere Übertragung wodurch die Hardware kälter wird, und je kälter desto weniger Energieverbrauch.
Mal noch nen Beispiel dazu, mein Vater hat bei seinem E5 2603 offiziell nen Verbrauch von 95 Watt unter Volllast, dadurch das er Wassergekühlt ist, ist der Durchschnittsverbrauch unter Volllast nach 6 Stunden Laufzeit bei 78-79 Watt, also gute 20% unter den Herstellerangaben.

Alternative für den Dual E5-2690 (eignet sich nur mit einem dicken Geldbeutel), LGA 3647 Board (supermicro x11 Serie beipielsweise, mußt bei sona wie suche eingeben), Prozessor verbraucht um die 215 Watt offiziell, und hat 64 Kerne, Kostenpunkt 2500 Euro nur der Prozessor, auf ein solches Board geht DDR4 reg ecc oder Lrdimm 3ds, also kein normaler ecc, kein non-ecc und kein normaler lrdimm! Virtuallisierungsfunktion klappt derzeit nicht, Pci lanes 36, sollte man unbedingt wasserkühlen, und bei der Boardwahl achtet darauf das supported TDP über 200 ist, sonst kriegst den Prozessor eventuell nicht unter Volllast versorgt. Boards kosten wie bei der e5 2600er Serie zwischen 300€ und 550€ (außer du willst nen Luxus-Board, beim e5 mit 16 speicherkanälen pro Prozessor und diversem Schnickschnack, da kann der Preis auch auf fast 2k € hoch gehen). Kannst auch nen Dual LGA 3647 Board nehmen, kostet 100-300 Euro mehr, wie nen Single Board, bestücken muß man nur einen, aber auch hier darauf achten das das Board min. TDP 205 unterstützt.
Die Sache lohnt sich halt, wenn man viel Energie einsparen will, oder muß. Verbrauch pro Kern etwa 3 W, da können andere Prozessoren nicht mithalten, und nen netten Nebeneffekt hat so ne Luxuskiste auch, sie ist so etwa 8 - 10 x so schnell wie nen Ryzan, die derzeitige Endstufe für 7500 Euro sogar fast 20x so schnell wie Ryzan und I7 7700. Das Teil konkuriert halt mit den großen Teslas.

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Re: GPU-Miningboards für DC nutzbar?

#12 Ungelesener Beitrag von chw555 » 12.08.2017 23:19

Kleine Korrektur, i7, Ryzan und E5 können ja nur single prezission, und die 1,8 kleinster bzw 2,5 Terraflops mittlerer, bzw. 3,5 Terraflops großer sind doppelpräzission, also sind die LGA 3647 Monster, 16x-60x so schnell wie I7 und Ryzan, und 5x-22x so schnell wie single E5 2690.

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